[{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"BlogPosting","@id":"https:\/\/www.the-future-of-commerce.com\/2022\/02\/16\/d2c-commerce-direkt-vom-hersteller-zum-verbraucher\/#BlogPosting","mainEntityOfPage":"https:\/\/www.the-future-of-commerce.com\/2022\/02\/16\/d2c-commerce-direkt-vom-hersteller-zum-verbraucher\/","headline":"D2C Commerce: Direkt vom Hersteller zum Verbraucher","name":"D2C Commerce: Direkt vom Hersteller zum Verbraucher","description":"Er ist eine Legende, die jede Hausfrau und jeder Hausmann kennt: der Staubsauger Kobold von VORWERK. Inzwischen gibt es eine ganze Reihe von Reinigungsger\u00e4ten dieser Marke. Aber eines ist geblieben \u2013 der Direktvertrieb. Heute w\u00fcrden wir sagen: Direct-to-Consumer oder D2C Commerce. Die Vorwerk-Berater kommen zum Kunden nach Hause \u2013 seit 1930. 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Inzwischen gibt es eine ganze Reihe von Reinigungsger\u00e4ten dieser Marke. Aber eines ist geblieben \u2013 der Direktvertrieb. Heute w\u00fcrden wir sagen: Direct-to-Consumer oder D2C Commerce.Die Vorwerk-Berater kommen zum Kunden nach Hause \u2013 seit 1930.Was der Wuppertaler Hersteller schon vor \u00fcber 90 Jahren praktizierte, den Verkauf von Produkten \u00fcber eigene Vertriebskan\u00e4le ohne Zwischenhandel, ist also einerseits ein alter Hut. Andererseits hat dieses Thema in den letzten Monaten enorm an Fahrt aufgenommen und ist so aktuell wie nie zuvor.Welche Rolle spielt D2C Commerce in Zukunft?Um ihr Wachstum zu f\u00f6rdern und die Verbraucherinnen und Verbraucher direkt anzusprechen, treiben inzwischen immer mehr Konsumg\u00fcterhersteller ihren Direktvertrieb stark voran. Denn \u00fcber diesen Weg kommen sie unmittelbar an wertvolle Kundendaten, um im E-Commerce mit mehr Benutzerfreundlichkeit und Personalisierung zu punkten und schneller auf neue Bed\u00fcrfnisse reagieren zu k\u00f6nnen.Die Pandemie hat die Kaufgewohnheiten ver\u00e4ndert.In seiner aktuellen Verbraucherbefragung \u201eInteraktiver Handel in Deutschland\u201c hat der Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel (bevh) herausgefunden, dass der Umsatz durch den Direktvertrieb von Waren 2021 um 25,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist.Das passt zum allgemeinen Trend, den die Studie mit den Worten \u201eAlles online oder was?\u201c und \u201eAlways on \u2013 everywhere\u201c zusammenfasst. Das Kundenverhalten ver\u00e4ndert sich massiv und neue digitale Interaktionspunkte und Kan\u00e4le im Kaufprozess schaffen f\u00fcr Markenartikler spannende Chancen, um mit dem D2C-Ansatz ihre Gesch\u00e4ftsmodelle neu zu strukturieren.      F\u00fcnf m\u00f6gliche Businessmodelle f\u00fcr Direct-to-Consumer                Direct-to-Consumer ist ein klarer Trend: Immer mehr Markenhersteller verkaufen ihre Produkte auch direkt an die Endkunden. Und Corona hat diese Entwicklung noch einmal deutlich beschleunigt. Daf\u00fcr gibt es verschiedene Gesch\u00e4ftsmodelle.      Wachsende Verbrauchererwartungen pr\u00e4gen die neue Normalit\u00e4tDenn die Verbraucherinnen und Verbraucher wechseln beim Einkauf die Kan\u00e4le h\u00e4ufiger denn je. Sie nutzen verschiedene Medien und alle M\u00f6glichkeiten f\u00fcr das Shoppen Einkauf \u2013 je nach aktuellem Bedarf und Anlass.Oft informieren sich Kunden online und vergleichen Preise und Produkte.Die Digitalisierung er\u00f6ffnet den Konsumg\u00fcterherstellern heute viele neue M\u00f6glichkeiten, ihre Kundschaft besser zu binden und neue M\u00e4rkte zu erschlie\u00dfen. Etwa, indem sie online direkt an ihre Zielgruppen verkaufen und dabei ganz unterschiedliche Gesch\u00e4ftsmodelle nutzen.Vom klassischen Direktvertrieb oder einer hybriden Neuausrichtung der Vertriebskan\u00e4le \u00fcber den Handel auf Online-Marktpl\u00e4tzen und in sozialen Netzwerken bis hin zu Kooperationen mit dem Einzelhandel. Eine Strategie, die \u2013 so scheint es \u2013 aufgeht und bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern auf hohe Akzeptanz st\u00f6\u00dft.Was macht D2C Commerce so attraktiv?Beim klassischen Verkaufsweg \u00fcber Gro\u00df- und Einzelhandel haben die Hersteller wenig Einblicke, wer ihre digitalen Kunden sind. Denn das wissen oft nur die Handelspartner. Beim D2C Commerce dagegenbehalten die Unternehmen die Hoheit \u00fcber s\u00e4mtliche Kundendatenbekommen sie Erfahrungen und Bewertungen der Kunden unmittelbar mitk\u00f6nnen die Markenartikler die Customer Journey besser planen, orchestrieren und bei Bedarf schneller anpassenk\u00f6nnen sie ihr Markenimage besser kontrollieren und steuerntreten die Unternehmen direkt in Kontakt mit dem Kunden und stellen so ihre Kompetenz unter BeweisLast but not least: Der Gewinn muss nicht mit dem Einzelh\u00e4ndler geteilt werdenD2C ist nicht einfach nur ein VertriebskanalUm ein \u00fcberzeugendes Wertversprechen f\u00fcr die Verbraucherinnen und Verbraucher zu entwickeln und eine L\u00f6sung f\u00fcr die wachsende Handelsdynamik zu finden, sollten D2C-Ma\u00dfnahmen aber auf jeden Fall in eine umfassendere Kanalstrategie integriert werden.Au\u00dferdem muss ein bedarfsbasierter Ansatz f\u00fcr ein komfortables Einkaufserlebnis entwickelt werden, der Umsatzmodell, Kanal und Produkt einbezieht. Denn D2C ist nicht einfach nur ein weiterer attraktiver Vertriebskanal. Sondern es geht vor allem auch um die M\u00f6glichkeit, eine wirklich umfassende Sicht auf das Verbraucherverhalten in jeder Interaktionsphase zu bekommen, um daraus bessere und nachhaltigere Kundenerlebnisse zu gestalten.Und das gilt f\u00fcr jeden Kanal, jede Situation und jeden Moment. Ein Pfund, mit dem sich wuchern l\u00e4sst.Viele Kundinnen und Kunden vertrauen auf die Expertise des Herstellers und kaufen gerne dort direkt ein.Laut dem \u201eConsumer Barometer\u201c der Unternehmensberatung KPMG f\u00fchlen sich fast 60 Prozent der Kundinnen und Kunden, die bereit Ware direkt beim Hersteller gekauft haben, dort besser aufgehoben als bei einem H\u00e4ndler.Vor allem die Gewissheit, keine Produktf\u00e4lschung zu kaufen, wird als Vorteil gesehen. Au\u00dferdem gehen die Verbraucherinnen und Verbraucher von einer umfassenderen Beratung zu den Produkten und Preisvorteilen aus. Auch individualisierte Produkte, die immer \u00f6fter auf den Herstellerseiten zu finden sind, kommen gut bei den Konsumenten an.      Einzelhandel: 5 Thesen f\u00fcr die Zukunft                Das Corona-Jahr 2020 lief f\u00fcr den deutschen Einzelhandel nicht so schlecht wie bef\u00fcrchtet. Dennoch: Gewinner sind vor allem einzelne Branchen und der E-Commerce. Den station\u00e4ren Handel in den Innenst\u00e4dten hat es dagegen stark getroffen - eine Pleitewelle droht. Was k\u00f6nnen Einzelh\u00e4ndler in den n\u00e4chsten Monaten tun, um nicht zu den Verlierern der Krise zu geh\u00f6ren?      Von der Kundenakquisition zur KundenbindungEs geht im Handel schon lange nicht mehr nur darum, neue K\u00e4uferinnen und K\u00e4ufer zu gewinnen. Sondern darum, sie zu loyalen Fans zu machen, die \u201eihrem Unternehmen\u201c oder \u201eihrer Marke\u201c die Treue halten. D2C er\u00f6ffnet hier neue, spannende M\u00f6glichkeiten, gemeinsame Werte zu finden und sich als Unternehmen mit den Verbraucherinnen und Verbrauchern zu vernetzen.Drei Erfolgsstrategien helfen, D2C-F\u00e4higkeiten im Rahmen einer umfassenderen Kanalstrategie auszubauen.Mit dem Gewinnen und Analysieren von Daten und entsprechenden Handlungen kann die Kundenbeziehung ein neues Fundament bekommen. Denn damit l\u00e4sst sich ein wirklich ma\u00dfgeschneidertes Kundenerlebnis und eine echte Personalisierung der Ansprache schaffen.Zu Gast im CX-Caf\u00e9: Sven Rittau von K5Ein Thema, dass auch in der neuesten Episode unseres Podcasts CX-Caf\u00e9 eine wichtige Rolle spielt. Zu Gast ist Sven Rittau, E-Commerce-Experte und Influencer im Bereich Online Handelsgesch\u00e4fte. Der Gr\u00fcnder der digitalen Informationsplattform K5 f\u00fcr den Einzelhandel blickt gemeinsam mit uns in die Zukunft der Branche. Hier k\u00f6nnen Sie sofort reinh\u00f6ren:This content is hosted by a third party (&#160;podcast.opensap.info&#160;).To view the content, either update your cookie preferences or view it in a new browser window.Cookie PreferencesNew WindowWollen Sie noch mehr zum Thema D2C erfahren? Unsere INFOGRAFIK zeigt es auf einen Blick!"},{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"BreadcrumbList","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"2022","item":"https:\/\/www.the-future-of-commerce.com\/2022\/#breadcrumbitem"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"02","item":"https:\/\/www.the-future-of-commerce.com\/2022\/\/02\/#breadcrumbitem"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"16","item":"https:\/\/www.the-future-of-commerce.com\/2022\/\/02\/\/16\/#breadcrumbitem"},{"@type":"ListItem","position":4,"name":"D2C Commerce: Direkt vom Hersteller zum Verbraucher","item":"https:\/\/www.the-future-of-commerce.com\/2022\/02\/16\/d2c-commerce-direkt-vom-hersteller-zum-verbraucher\/#breadcrumbitem"}]}]