[{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"BlogPosting","@id":"https:\/\/www.the-future-of-commerce.com\/2023\/04\/12\/chatgpt-fur-unternehmen-was-ist-dran-an-dieser-kunstlichen-intelligenz\/#BlogPosting","mainEntityOfPage":"https:\/\/www.the-future-of-commerce.com\/2023\/04\/12\/chatgpt-fur-unternehmen-was-ist-dran-an-dieser-kunstlichen-intelligenz\/","headline":"ChatGPT f\u00fcr Unternehmen: Was ist dran an dieser K\u00fcnstlichen Intelligenz?","name":"ChatGPT f\u00fcr Unternehmen: Was ist dran an dieser K\u00fcnstlichen Intelligenz?","description":"Eine angeblich neue K\u00fcnstliche Intelligenz bewegt die Gem\u00fcter. ChatGPT ist in aller Munde. Aber was bringt dieses Tool wirklich f\u00fcr Unternehmen? Sollte es jetzt schon zum Einsatz kommen oder ist die Entwicklung noch gar nicht ausgereift? Welche Sicherheitsrisiken gibt es? Im FCEE-Blog beantworten wir diese Fragen.","datePublished":"2023-04-12","dateModified":"2024-07-24","author":{"@type":"Person","@id":"https:\/\/www.the-future-of-commerce.com\/contributor\/david-rand\/#Person","name":"David Rand","url":"https:\/\/www.the-future-of-commerce.com\/contributor\/david-rand\/","identifier":662,"image":{"@type":"ImageObject","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/27af23cf29ea2b57936ae1099d10f2b43bf9e7528abe792c2ae825d887981c44?s=96&d=mm&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/27af23cf29ea2b57936ae1099d10f2b43bf9e7528abe792c2ae825d887981c44?s=96&d=mm&r=g","height":96,"width":96}},"publisher":{"@type":"Organization","name":"The Future of Commerce","logo":{"@type":"ImageObject","@id":"https:\/\/www.the-future-of-commerce.com\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/logo-foc-schema-app-1.png","url":"https:\/\/www.the-future-of-commerce.com\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/logo-foc-schema-app-1.png","width":172,"height":60}},"image":{"@type":"ImageObject","@id":"https:\/\/www.the-future-of-commerce.com\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/chatGPT-for-business_FTR.jpeg","url":"https:\/\/www.the-future-of-commerce.com\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/chatGPT-for-business_FTR.jpeg","height":375,"width":1200},"url":"https:\/\/www.the-future-of-commerce.com\/2023\/04\/12\/chatgpt-fur-unternehmen-was-ist-dran-an-dieser-kunstlichen-intelligenz\/","about":["Die Zukunft des Handels: Deutsch",{"@type":"Thing","@id":"https:\/\/www.the-future-of-commerce.com\/deutsch\/marketing-deutsch\/","name":"Marketing","sameAs":["https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Marketing","http:\/\/www.wikidata.org\/entity\/Q39809"]}],"wordCount":2177,"keywords":["ChatGPT","KI","K\u00fcnstliche Intelligenz"],"articleBody":"Alle Welt spricht derzeit \u00fcber ChatGPT. Dem leistungsstarken Chatbot, der auf Technologien zur Verarbeitung nat\u00fcrlicher Sprache und K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) basiert und nach Meinung vieler Experten das Zeug zu einem echten \u201eGame Changer\u201c haben k\u00f6nnte.Das Sprachmodell des US-Entwicklers OpenAI aus dem kalifornischen San Francisco wurde mit sehr gro\u00dfen Mengen von Texten und Daten trainiert, um die menschliche Kommunikation m\u00f6glichst gut nachzuahmen, und zeigt dabei erstaunliche Ergebnisse.In den ersten zwei Monaten nach seiner Ver\u00f6ffentlichung verzeichnete das kostenlose Tool weltweit mehr als 100 Millionen monatlich aktive Nutzer.Damit ist ChatGPT die am schnellsten wachsende Verbraucheranwendung aller Zeiten. Zum Vergleich: TikTok brauchte neun Monate und Instagram ganze zweieinhalb Jahre, um diesen Meilenstein zu erreichen.Was genau ist ChatGPT?Wer den Chatbot selbst nach sich befragt, bekommt diese Antwort: \u201eChatGPT ist ein von OpenAI entwickeltes KI-Sprachmodell, das in der Lage ist, auf der Grundlage von Eingaben menschen\u00e4hnlichen Text zu erzeugen. Das Modell kann Antworten auf Fragen generieren, lange Texte zusammenfassen, Geschichten schreiben und vieles mehr. Es wird h\u00e4ufig in KI-Anwendungen eingesetzt, um eine menschen\u00e4hnliche Konversation mit Nutzern zu simulieren.\u201cDas bedeutet also, dass wir uns mit einem Chatbot unterhalten k\u00f6nnen \u2013 ganz so, als w\u00fcrden wir mit unseren Nachbarn plaudern. Das Tool kann dabei so ziemlich jede Frage beantworten, medizinische Themen recherchieren, E-Mails verfassen und vieles mehr.Warum bewegt ChatGPT so sehr die Gem\u00fcter? Weil der Durchschnittsb\u00fcrger zum ersten Mal Zugang zu einem generativen KI-Programm hat, das scheinbar aus dem Nichts neue Inhalte wie Texte, Bilder und Audiodateien erschaffen kann.Dar\u00fcber hinaus kann es in k\u00fcrzester Zeit Artikel, Aufs\u00e4tze und Softwarecodes schreiben, die dem, was ein menschliches Pendant produzieren k\u00f6nnte, faszinierend, aber auch erschreckend nahekommen. Es ist kein Wunder, dass Unternehmen in der ganzen Welt nach M\u00f6glichkeiten suchen, ChatGPT in allen Bereichen einzusetzen, von der Finanzabteilung und dem Personalwesen bis hin zu Marketing und \u00d6ffentlichkeitsarbeit.Der Bot kennt 300 Milliarden W\u00f6rter, verteilt 95 auf verschiedene Sprachen.Er beherrscht ein Dutzend Programmiersprachen wie JavaScript, C++ oder SQL.Die meisten Aufrufe kommen derzeit aus den USA, Kanada, Indien und Japan.Das Sprachmodell umfasst 175 Milliarden Parameter, hat im Training 300 Milliarden Ann\u00e4herungen absolviert und basiert auf mehreren Milliarden Trainingsbeispielen.Angesichts der aktuellen Euphorie besteht allerdings die Gefahr, dass Unternehmen mit der Nutzung vorpreschen k\u00f6nnten, ohne die M\u00f6glichkeiten von ChatGPT vollst\u00e4ndig zu verstehen. Noch befindet sich die Technologie im Anfangsstadium und selbst der CEO von OpenAI, Sam Altman, r\u00e4umt ein, dass die Entwicklung \u201elangsamer voran gehen wird, als wir alle denken\u201c.Nach einer aktuellen Befragung des BITKOM k\u00f6nnte allerdings KI zur Textgenerierung wie ChatGPT schon bald in viele deutsche Unternehmen Einzug halten. Jeder sechste Betrieb (17 %) plant den Einsatz solcher Anwendungen. Weitere 23 % haben keine konkreten Planungen, k\u00f6nnen sich die Nutzung aber vorstellen. Demgegen\u00fcber stehen 29 % der Firmen, die einen solchen KI-Einsatz f\u00fcr sich ausschlie\u00dfen. Jede Vierte (25 %) hat sich mit der Frage noch nicht besch\u00e4ftigt. Offiziell im Einsatz sind laut der BITKOM-Umfrage die ChatGPT-Anwendungen bisher allerdings in noch keinem einzigen Unternehmen.Was m\u00fcssen Unternehmen \u00fcber ChatGPT wissen? Die pl\u00f6tzliche Popularit\u00e4t l\u00e4sst den Chatbot wie eine brandneue Technologie erscheinen. Doch w\u00e4hrend das benutzerfreundliche Tool in der Tat recht neu ist, gibt es die zugrunde liegende Technologie schon l\u00e4nger.OpenAI wurde im Jahr 2015 gegr\u00fcndet und ver\u00f6ffentlichte sein Sprachmodell GPT-1 2018. GPT-2 kam im Februar 2019 auf den Markt. GPT-3 folgte im Juni 2020 und wurde im September des Jahres an Microsoft lizenziert.      Service: Balanceakt zwischen Mensch und Maschine                Um den hohen Kundenanforderungen in Sachen Service gerecht zu werden, kommen immer \u00f6fter Automatisierungsl\u00f6sungen zum Einsatz. Erfahren Sie im FCEE-Blog, warum der menschliche Kundensupport dennoch wichtig bleibt und worauf es dabei wirklich ankommt.      Das ChatGPT-Tool selbst wurde im November 2022 zusammen mit GPT-3.5 eingef\u00fchrt. Der aktuelle Nachfolger GPT-4 ging schlie\u00dflich im M\u00e4rz 2023 an den Start.Was ChatGPT von anderen aufkommenden KI-Tools unterscheidet, ist die Verwendung von \u201eReinforcement Learning from Human Feedback\u201c (RLHF). Das erm\u00f6glicht es dem Tool, mit den Nutzerinnen und Nutzern wie in einer echten Konversation zu interagieren und daraus fortw\u00e4hrend zu lernen.Folgefragen beantworten, Fehler eingestehen und aus ihnen neue Erkenntnisse gewinnen? F\u00fcr ChatGPT kein Problem. Falsche Annahmen infrage stellen, unangemessene Anfragen zur\u00fcckweisen und sogar hilfreiche, angemessenere Anfrageoptionen anbieten? Alles ist mit der KI m\u00f6glich.ChatGPT-Konkurrenz aus HeidelbergAber ChatGPT ist nicht konkurrenzlos. Unter anderem haben die Konzerne Meta und Amazon konkurrenzf\u00e4hige ebenfalls generative KI-Angebote am Start. Anthropic, ein Startup aus San Francisco, hat Hunderte von Millionen Dollar von Google erhalten und k\u00fcrzlich weitere 300 Millionen Dollar in seinen KI-Chatbot Claude investiert.Auch in Deutschland arbeitet rund ein Dutzend Startups an vielversprechenden generativen KI-Modellen, die aus bestehenden Daten neue Bilder, Texte oder Audioaufnahmen erzeugen k\u00f6nnen. Ganz vorn mit dabei ist die junge Firma Aleph Alpha aus Heidelberg, die mit ihrer Software Luminous den weltweiten Markt aufrollen will. Berichten zufolge wird auch SAP in der n\u00e4chsten Finanzierungsrunde mit 100 Millionen Euro bei dem KI-Unternehmen einsteigen, das bereits mit verschiedenen SAP-Partnern wie adesso oder msg Kooperationen eingegangen ist und in diesem Rahmen konkrete Projekte umsetzt.W\u00e4hrend ChatGPT sich an die breite Masse von Anwenderinnen und Anwender richtet, konzentriert sich Luminous ausschlie\u00dflich auf den Einsatz in Firmen, Organisationen und Beh\u00f6rden. So erfolgt eine erste praktische Anwendung bereits auf der st\u00e4dtischen Website www.heidelberg.de. Dort unterst\u00fctzt seit einiger Zeit das Assistenzsystem Lumi mit \u201eKI made in Europe\u201d per Chatfenster die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger beispielsweise bei Beh\u00f6rdeng\u00e4ngen und wei\u00df, wie man seinen Wohnsitz ummeldet oder wann die Papiertonne abgeholt wird. Zu diesem Zweck greift die KI auf \u00f6ffentlich verf\u00fcgbare Informationen der Neckarstadt zur\u00fcck, um bei jedem Anliegen eine m\u00f6glichst ma\u00dfgeschneiderte Antwort geben zu k\u00f6nnen.      CX: Wie der Mittelstand k\u00fcnftige Krisen resilient und agil meistert                Die Verbesserung des Kundenerlebnisses steht aktuell ganz oben auf der To do-Liste mittelst\u00e4ndischer Betriebe. Aus gutem Grund. Schlie\u00dflich zeigt die Corona-Pandemie einmal mehr, wie eine herausragende Customer Experience zu Resilienz und Agilit\u00e4t beitragen kann. Vier Tipps, wie Sie jetzt das Fundament f\u00fcr hervorragende Kundenerlebnisse legen.      SAP besch\u00e4ftigt sich aber auch sonst intensiv mit den neuen M\u00f6glichkeiten von generativer KI, wie etwa der ChatGPT-Integration in SAP S\/4HANA oder der Nutzung gro\u00dfer Sprachmodelle auf der SAP Emarsys-Plattform, um Marketingverantwortlichen das Leben zu erleichtern.\u201eWir arbeiten an einigen spannenden Anwendungsf\u00e4llen f\u00fcr gro\u00dfe Sprachmodelle\u201c, sagte Feiyu Xu, die bei SAP die KI-Entwicklung leitet, k\u00fcrzlich dem Handelsblatt. Es sei allerdings noch viel Arbeit zu tun, um \u201ehochqualitative Produkte anbieten zu k\u00f6nnen\u201c. Fehler, wie die Technologie sie teilweise heute noch mache, gelte es dabei k\u00fcnftig zu vermeiden. In einigen Monaten k\u00f6nnten jedoch solche KI-L\u00f6sungen in ersten kommerziellen Software-Produkten zum Einsatz kommen.Eine immer wieder geh\u00f6rte Sorge ist die, dass ChatGPT &amp; Co. Marketingfachleute &#8211; und vor allem Texterinnen und Texter \u2013 arbeitslos machen k\u00f6nnte. Schlie\u00dflich kann es automatisiert E-Mails, Social-Media-Posts, Brosch\u00fcren, Artikel oder Pressemitteilungen verfassen, die kaum sprachliche M\u00e4ngel aufweisen. Sogar das Schreiben kompletter B\u00fccher ist bereits ein Thema.KI kann immer noch nicht mit Menschen konkurrierenAber so gut sie bereit sind, den lernenden KI-Systemen fehlt noch immer die menschliche Note. Sie sind darauf angewiesen, Informationen aus verschiedenen vorhandenen Quellen \u201ezusammenzuschustern\u201c. Das gelingt zwar meist recht gut. Aber die Inhalte, die damit derzeit erzeugt werden k\u00f6nnen, sind eher banal. Content, der von echten Menschen erstellt wurde, ist in der Regel genauer an die jeweiligen Zielgruppe angepasst und damit \u00fcberzeugender.Au\u00dferdem ist die K\u00fcnstliche Intelligenz immer nur so gut, wie die Information, auf die sie sich st\u00fctzt. Wenn die Ausgangsdaten mit grammatikalischen und sachlichen Fehlern behaftet sind, k\u00f6nnen sich diese auf den damit generierten Text \u00fcbertragen und ihn unglaubw\u00fcrdig machen.ChatGPT bewegt sich auf einem schmalen Grat. Wo h\u00f6rt die Verwendung \u00f6ffentlich zug\u00e4nglicher Inhalte auf? Wo f\u00e4ngt das Plagiat an? Zudem k\u00f6nnen rechtliche Probleme entstehen, wenn sich herausstellt, dass die KI-Algorithmen mit den Inhalten anderer trainiert werden. Wer Mitteilungen oder darauf basierende Mitteilungen ohne die Erlaubnis der Autoren verbreitet, kommt schnell in Konflikt mit dem Urheberrecht.Unaufhaltsamer Siegeszug der KI?Eine m\u00f6gliche juristische Problematik wird jedoch dauerhaft die meisten Unternehmen wahrscheinlich nicht davon abhalten, ChatGPT zu nutzen. Die zeitsparenden Recherche- und Schreibfunktionen klingen zu verlockend, um sie nicht in viele Produktivit\u00e4tstools einzubauen. Microsoft integriert Berichten zufolge ChatGPT bereits in Outlook und PowerPoint. Au\u00dferdem wurde es in die Suchmaschine Bing und den Edge-Browser des Softwarekonzerns integriert.      Learning Experience: Arbeiten und Training Hand in Hand                Was ist eine Learning Experience? Und was ist ein Lernmanagementsystem? Im FCEE-Blog geht es um digitales \u201eNew Learning\u201c als Teil des t\u00e4glichen Arbeitsablaufs. Neben der Customer Experience und der Employee Experience gewinnt die Learning Experience zunehmend an Bedeutung.      Das Beratungsunternehmen McKinsey hat mittlerweile eine ganze Reihe von sinnvollen Use Cases f\u00fcr ChatGPT &amp; Co. vorgestellt. Das Spektrum reicht dabei von Marketing &amp; Vertrieb \u00fcber das Personalwesen bis zum operativen Betrieb oder dem Service.F\u00fcnf Beispiele f\u00fcr eine m\u00f6gliche Verwendung von ChatGPT im Unternehmen Erstellen von Inhalten f\u00fcr Marketing- und Sales-Aktivit\u00e4ten, einschlie\u00dflich Texten, Bildern und Videos, beispielsweise f\u00fcr Social Media Marketing oder technische Dokumentationen f\u00fcr den Verkauf.Erstellen von Anleitungen zur Verwendung von branchenspezifischen Produkten wie bestimmten Konsumg\u00fctern oder Medikamenten. Qualit\u00e4tsmanagement f\u00fcr den Au\u00dfendienst, indem man zum Beispiel auf Risiken hinweist oder Empfehlungen f\u00fcr die Interaktion mit Kundinnen und Kunden abgibt.Chatbots zur Verkaufsunterst\u00fctzung, um der potenziellen Kundschaft beispielsweise technische Details von Produkten zu erkl\u00e4ren oder die Verkaufsberatung zu verbessern.Erstellen von rollen-, unternehmens- oder branchenspezifischen Interviewfragen f\u00fcr Vorstellungsgespr\u00e4che.Bereitstellung von Self-Service-HR-Funktionen, zum Beispiel durch automatisierte FAQ f\u00fcr Mitarbeitende oder durch automatisierte Verhandlungen zu Arbeitsbedingungen.Die Auswirkungen von ChatGPT auf die SicherheitStellt ChatGPT ein gro\u00dfes Sicherheitsrisiko f\u00fcr Unternehmen dar? Die meisten Menschen sind inzwischen ziemlich gut darin, Phishing-Versuche zu erkennen. Sendet uns ein Hacker eine E-Mail, die uns dazu verleiten soll, auf einen Link zu klicken, \u00fcber den er die Kontrolle \u00fcber unseren PC oder unser Netzwerk erlangen kann, werden wir misstrauisch. Wir wissen, dass wir das \u00d6ffnen von E-Mails mit verschwommenen Grafiken, Rechtschreibfehlern und unsinniger Grammatik m\u00f6glichst vermeiden sollten.Aber clevere Hacker k\u00f6nnten nat\u00fcrlich ChatGPT nutzen, um ihre Kommunikation zu verbessern und die Phishing-Angriffe schwieriger erkennbar zu machen. Ebenso k\u00f6nnte die KI ihnen dabei helfen, gr\u00f6\u00dfere Mengen von Phishing-E-Mails mit weniger Aufwand zu versenden. Und in einigen F\u00e4llen k\u00f6nnte das Tool die Erstellung von Malware durch Hacker beschleunigen, die es vorziehen, ihre eigenen Programme zu entwickeln, anstatt sie im Dark Web zu kaufen.Dennoch geraten Sicherheitsexperten wegen ChatGPT nicht in Panik.Letztendlich stellt der Einsatz von K\u00fcnstlicher Intelligenz f\u00fcr solche Zwecke keine grundlegend neue Herausforderung dar. Sondern er unterstreicht nur erneut die Notwendigkeit f\u00fcr Unternehmen, wirklich solide Sicherheitsma\u00dfnahmen anzuwenden, die Filterung von Nachrichten nach Inhalt zu priorisieren und die Mitarbeitenden \u00fcber die Arten von Phishing-Nachrichten aufzukl\u00e4ren, die in ihrem Postfach landen.Auf der anderen Seite k\u00f6nnten Cybersicherheitsexperten ChatGPT auch dazu nutzen, um die Entwicklung von Anti-Hacking-Tools zu beschleunigen. Die Auswirkungen auf die Sicherheit von Unternehmen k\u00f6nnten sich also in Grenzen halten, wenn gezielte Schutzma\u00dfnahmen mit Hilfe der KI ausgebaut und der Umgang mit dem Tool trainiert werden.Noch ist die KI nicht fehlerfreiUnternehmen haben vielleicht das Gef\u00fchl, dass sie ChatGPT sofort einf\u00fchren m\u00fcssen, weil sie nicht hinter ihre Mitbewerber zur\u00fcckfallen wollen. Aber ist das wirklich n\u00f6tig? Oder macht es nicht Sinn, zu warten, bis die generativen KI-Tools wirklich ausgereift sind?      So bringt KI Ihre Customer Experience voran                Je anspruchsvoller ein Kunde, desto schwerer l\u00e4sst er sich begeistern. Eine Binsenweisheit, die trotzdem vielen Unternehmen unter den Fingern brennt. K\u00fcnstliche Intelligenz hilft, Kundenbed\u00fcrfnisse passgenau und schnell zu befriedigen, ohne dass menschliche Aspekte dabei auf der Strecke bleiben.      Die Antwort auf diese Frage muss jedes Unternehmen selbst f\u00fcr sich finden. Auch die mit Spannung erwartete Ver\u00f6ffentlichung der neuesten Version GPT-4 hat den KI-Chatbot aus Kalifornien nicht in neue H\u00f6hen katapultiert. Als problematisch erweist sich zum Beispiel, dass nicht immer alle von dem KI-Roboter behauptete \u201eFakten\u201c einer Pr\u00fcfung auf Wahrheit standhalten. Wie andere Bots auch erfindet er gerne Dinge und klingt dabei recht \u00fcberzeugend.ChatGPT f\u00fcr Unternehmen: Die QuintessenzDie Vision f\u00fcr KI-basierte Chatbots ist, dass ihre Kommunikation eines Tages nicht mehr von der eines Menschen zu unterscheiden sein wird. Aber noch sind wir nicht so weit und wir werden es wohl auch noch eine Weile nicht sein. Daher ist mein Ratschlag, die Entwicklung gut zu beobachten und zu experimentieren. Aber die Erwartungen sollten nicht zu hoch sein, denn es wird wom\u00f6glich noch einige Zeit dauern, bis das volle Potenzial der generativen KI ausgesch\u00f6pft werden kann.Erfahren Sie hier, wie sich mit Hilfe von K\u00fcnstlicher Intelligenz alle Aspekte eines Unternehmens transformieren lassen.Hier finden Sie weitere spannende Artikel zu fachverwandten Themen!"},{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"BreadcrumbList","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"2023","item":"https:\/\/www.the-future-of-commerce.com\/2023\/#breadcrumbitem"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"04","item":"https:\/\/www.the-future-of-commerce.com\/2023\/\/04\/#breadcrumbitem"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"12","item":"https:\/\/www.the-future-of-commerce.com\/2023\/\/04\/\/12\/#breadcrumbitem"},{"@type":"ListItem","position":4,"name":"ChatGPT f\u00fcr Unternehmen: Was ist dran an dieser K\u00fcnstlichen Intelligenz?","item":"https:\/\/www.the-future-of-commerce.com\/2023\/04\/12\/chatgpt-fur-unternehmen-was-ist-dran-an-dieser-kunstlichen-intelligenz\/#breadcrumbitem"}]}]