[{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"BlogPosting","@id":"https:\/\/www.the-future-of-commerce.com\/2024\/02\/28\/kundendaten-die-customer-data-platform-verandert-den-handel\/#BlogPosting","mainEntityOfPage":"https:\/\/www.the-future-of-commerce.com\/2024\/02\/28\/kundendaten-die-customer-data-platform-verandert-den-handel\/","headline":"Kundendaten: Customer Data Platform ver\u00e4ndert den Handel","name":"Kundendaten: Customer Data Platform ver\u00e4ndert den Handel","description":"Auch im station\u00e4ren Einzelhandel ver\u00e4ndert sich das Kundenerlebnis. Die Entwicklung geht zu einer individuell angepassten Customer Experience (CX). 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Es geht auch im station\u00e4ren Gesch\u00e4ft weg von den traditionellen Einzelhandelserlebnissen. Diese sind zum Beispiel durch generische Produktplatzierungen, unpers\u00f6nliche Angebote und oftmals frustrierende Warteschlangen an der Kasse gekennzeichnet.In Zukunft werden wir hier ebenfalls eine individuell angepasste Customer Experience (CX) erleben, die auf die unterschiedlichen Interessen der Kundinnen und Kunden besonderes Augenmerk legt.In dieser neuen Phase des Einzelhandels sind Kundendaten der Schl\u00fcssel f\u00fcr die ma\u00dfgeschneiderte Interaktion.Stellen Sie sich einen Supermarkt vor, der nicht nur Ihre Anwesenheit im Laden erkennt, sondern auch Ihre individuellen Vorlieben und Bed\u00fcrfnisse beim Produktangebot ber\u00fccksichtigt.Intelligente Sensoren erfassen das Einkaufsverhalten und Ihr Kundenprofil \u2013 basierend auf den gesammelten Daten \u2013 erm\u00f6glicht es dem Einzelh\u00e4ndler, personalisierte Produktempfehlungen zu offerieren. Treuepunkte und Rabattmarken werden durch digitale Loyalty-Apps ersetzt. Und durch ein Pick&amp;Go-Konzept, bei dem die Eink\u00e4ufe schon w\u00e4hrend des Rundgangs im Laden erfasst werden, er\u00fcbrigt sich das Anstellen an der Kasse.      Die Zukunft geh\u00f6rt der Customer Data Platform                Eine CDP \u2013 oder Customer-Data-Platform \u2013 kann zum Herzst\u00fcck eines Unternehmens werden. Hier laufen alle Kundendaten zusammen und hier wird die Grundlage f\u00fcr eine wirklich herausragende Customer Experience gelegt. Lena Mauer hat gemeinsam mit Jonas Rashedi dazu ein Buch verfasst, um grundlegende Fragen rund um das Thema zu beantworten.      Intelligente Nutzung von KundendatenInnovative Technologien wie Augmented Reality und kontaktlose Zahlungsoptionen optimieren die Kundenzufriedenheit. Nachhaltigkeitsinitiativen vermitteln das Gef\u00fchl, aktiv an Umweltschutzma\u00dfnahmen teilzunehmen.Gleichzeitig garantiert ein transparenter Datenschutz den K\u00e4ufern und K\u00e4uferinnen die Kontrolle \u00fcber ihre pers\u00f6nlichen Daten.Doch wie kann dies alles auf der architektonischen Ebene umgesetzt werden? In diesem Blogbeitrag m\u00f6chte ich genauer betrachten, wie eine zentralisierte Verwaltung von Kundendaten eine personalisierte Customer Experience im Einzelhandel erm\u00f6glicht.      Die neue Rolle der Kundendatenplattform                Fr\u00fcher galten Cookies als wichtigste W\u00e4hrung im Marketing. Doch mit der Versch\u00e4rfung der Datenschutzrichtlinien in vielen L\u00e4ndern r\u00fccken zunehmend First-Party-Daten in den Fokus \u2013 und damit auch Customer Data Plattformen (CDP). Eine der wichtigsten Triebfedern f\u00fcr den Einsatz einer Kundendatenplattform ist und bleibt die Unterst\u00fctzung personalisierter Erlebnisse im Marketing (zum Beispiel bei E-Mail-Kampagnen) und in&hellip;      Im Mittelpunkt dieser Architektur steht eine Customer Data Platform, die aus den Informationen an allen relevanten Interaktionspunkten ein umfassendes Kundenprofil erstellt und Kundinnen und Kunden nach ihren individuellen Bed\u00fcrfnissen segmentiert.Die zentralisierte Verwaltung der Kundendaten erm\u00f6glicht es Einzelh\u00e4ndlern, ein tiefgreifendes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr ihre Kundschaft zu entwickeln.So lassen sich ma\u00dfgeschneiderte Angebote bereitstellen, die den Anspr\u00fcchen und Interessen der Kundinnen und Kunden entsprechen.Vielf\u00e4ltige Datenquellen f\u00fcr den EinzelhandelDie Kundendaten stellen den Schl\u00fcssel zur Individualisierung des Serviceangebots dar. Es gibt eine Reihe von M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Einzelhandelsunternehmen, diese Daten zu erfassen.Kundenregistrierung: Durch die Einrichtung eines Registrierungssystems k\u00f6nnen Kunden ihre Daten freiwillig zur Verf\u00fcgung stellen. Dies geschieht beispielsweise beim Erstellen eines Kundenkontos auf einer Website oder beim Ausf\u00fcllen eines Anmeldeformulars im station\u00e4ren Gesch\u00e4ft.Kundenkarten und Treueprogramme: Einzelh\u00e4ndler k\u00f6nnen Kundenkarten oder Treueprogramme einf\u00fchren, bei denen Kunden ihre Daten angeben m\u00fcssen, um von Rabatten, Punkten oder anderen Vorteilen zu profitieren. Diese Daten k\u00f6nnen dann f\u00fcr personalisierte Angebote und Marketingaktionen genutzt werden.Kassensysteme: Ein Customer Activity Repository und moderne Kassensysteme tragen zur Verbesserung der Kundenerfahrung bei. Sie speichern nicht nur die Kassenbelege der Kunden. Bei der Identifikation machen sie personalisierte Angebote, sorgen f\u00fcr Echtzeit-Interaktionen, eine nahtlose Omnichannel-Erfahrung und erm\u00f6glichen eine effiziente Bestandsverwaltung.Webseiten-Besuche: Das Nutzerverhalten, Seitenaufrufe und die Verweildauer liefern wertvolle Informationen \u00fcber die Interessen und Vorlieben sowohl anonymer als auch registrierter Benutzer.Online-Eink\u00e4ufe: Beim Online-Shopping werden Kundendaten erhoben, um Bestellungen aufzugeben und Zahlungen abzuwickeln. Einzelh\u00e4ndler k\u00f6nnen diese Daten nutzen, um Kundenprofile zu erstellen und personalisierte Empfehlungen oder Angebote zu machen.      Enterprise CDP: Basis f\u00fcr eine \u00fcberzeugende Customer Experience                Der neue CEX Trendradar ist da. Auf knapp 90 Seiten ordnet die f\u00fchrende CX-Studie f\u00fcr den deutschsprachigen Raum die relevanten Trends rund um die Customer Experience \u2013 wie z.B. CDP oder CIAM \u2013 in den gr\u00f6\u00dferen Zusammenhang ein.      Kundenumfragen und Feedback: Durch Umfragen oder die Bitte um Feedback k\u00f6nnen Einzelh\u00e4ndler wertvolle Informationen von Kunden erhalten. Diese Daten helfen dabei, die Bed\u00fcrfnisse und Vorlieben besser zu verstehen und den Service entsprechend anzupassen.Social-Media-Interaktionen: Einzelh\u00e4ndler k\u00f6nnen Kundendaten aus den Interaktionen auf Social-Media-Plattformen gewinnen. Zum Beispiel nutzen sie Informationen \u00fcber Likes, Kommentare oder geteilte Inhalte, um Kundenpr\u00e4ferenzen und Interessen besser zu erkennen.Datenpartnerschaften: Einzelh\u00e4ndler k\u00f6nnen auch Datenpartnerschaften eingehen, bei denen sie Zugang zu Kundendaten von Dritten erhalten. Dies kann beispielsweise durch den Kauf von Daten von Marketingagenturen oder Kundenbindungsprogrammen geschehen, die Kundendaten sammeln und analysieren.Eine zentrale Herausforderung in der Kundenprofilierung liegt im Datenschutz und der Zustimmung der Kundschaft zur Erfassung und Verarbeitung von pers\u00f6nlichen Daten. Es ist dabei wichtig, dass jede Kundin und jeder Kunde jederzeit \u00fcber den Zeitpunkt und die Art der Datenverarbeitung informiert ist und das Vertrauen hat, dass die Daten ausschlie\u00dflich zur Verbesserung des Kundenerlebnisses genutzt werden.Eine zentrale Customer Data Platform (CDP) ist verantwortlich f\u00fcr die zweckgebundene Verarbeitung dieser Daten.Welche Rolle spielt die CDP heute bei den Kundendaten?Die verschiedenen Datenquellen werden mit einer zentralen Kundendatenplattform verbunden. Diese CDP enth\u00e4lt nicht nur die Kontaktdaten der Kundschaft, sondern sammelt und analysiert auch deren Aktivit\u00e4ten wie Kaufverhalten, Webseiten-Besuche, Reklamationen, Online-Bestellungen, Support-Tickets und mehr.Dar\u00fcber hinaus kann die CDP auch einen Produktkatalog verwalten, so dass jeder Kunde bis zur spezifischen Artikelnummer (SKU) seines Einkaufs ausgewertet und kategorisiert werden kann. Dies erm\u00f6glicht nicht nur Marketingkampagnen und personalisierte Empfehlungen, sondern auch gezielte R\u00fcckrufaktionen f\u00fcr Kundinnen und Kunden, deren gekauftes Produkt fehlerhaft ist, durch direkte Ansprache.Produkt-Empfehlungen, Rezept-Vorschl\u00e4ge, Angebote und Ern\u00e4hrungshinweise k\u00f6nnen \u00fcber Augmented Reality dem Kunden direkt auf sein Mobiltelefon gespielt werden. Solche Szenarien sind Anwendungsf\u00e4lle, auch bekannt als \u201eUse-Cases&#8221;, die verdeutlichen, wie eine verbesserte Kundenerfahrung den Nutzen und den Mehrwert steigert und wesentlich zur Optimierung der Kommunikation, des Angebots und des Service-Portfolios beitr\u00e4gt.Use Cases zur Verbesserung der Kundenerfahrung im EinzelhandelEine intelligente Customer Data Platform erm\u00f6glicht dem Einzelhandel vielf\u00e4ltige Anwendungsf\u00e4lle. Hier drei Beispiele f\u00fcr m\u00f6gliche Use-Cases im Retail-Umfeld:Kundensegmentierung: Die CDP kann Kundendaten analysieren und segmentieren, um verschiedene Zielgruppen zu identifizieren. Dies erm\u00f6glicht es dem Einzelh\u00e4ndler, personalisierte Marketingkampagnen und Angebote f\u00fcr bestimmte Kundensegmente zu erstellen.Beispiel: Kunden, die regelm\u00e4\u00dfig im Herbst Laufbekleidung einer bestimmten Marke aus dem Sportsegment \u201eRunning&#8221; kaufen, werden bereits im Sommer \u00fcber bevorstehnde Herbst-Initiativen und Aktionen informiert. Sie erhalten gezielte Benachrichtigungen entweder online oder per E-Mail, in denen ihnen exklusive Angebote f\u00fcr Produkte gemacht werden. Dadurch k\u00f6nnen sie fr\u00fchzeitig von den neuen Herbstkollektionen profitieren und sicherstellen, dass die gew\u00fcnschten Artikel f\u00fcr sie reserviert sind.Kundenbindung und Retention: Durch die Analyse der Kundendaten kann die CDP den Einzelh\u00e4ndler dabei unterst\u00fctzen, individualisierte Angebote, Belohnungen und Rabatte bereitzustellen, um die Kundenbindung zu st\u00e4rken und die Kundenretention zu verbessern.Beispiel: Ein Lebensmittelgesch\u00e4ft analysiert das Einkaufsverhalten eines langj\u00e4hrigen Kunden, um dessen Lieblingskaffeemarke und Vorliebe f\u00fcr Bioprodukte zu kennen. Beim Betreten des Gesch\u00e4fts erh\u00e4lt der Kunde \u00fcber die App eine Liste der im Angebot befindlichen Produkte aus dem Bio-Segment. Zus\u00e4tzlich wird ihm mitgeteilt, dass er einen Rabatt auf ein Pfund seines Lieblingskaffees erh\u00e4lt, sobald er einen bestimmten Umsatz beim Einkauf seiner Bio-Produkte erreicht.Omnichannel-Marketing: Mit einer CDP k\u00f6nnen Kundendaten aus verschiedenen Kan\u00e4len wie Online-Shop, physischer Laden, mobile Apps usw. zusammengef\u00fchrt werden. Dadurch kann der Einzelh\u00e4ndler ein konsistentes und personalisiertes Omnichannel-Marketing betreiben und die Kundenbindung \u00fcber verschiedene Kan\u00e4le hinweg st\u00e4rken.Beispiel: Ein Kunde, der sich auf der Webseite eines Elektronikfachgesch\u00e4fts gezielt \u00fcber ein TV-Ger\u00e4t informiert hat, kann durch die mobile App des Unternehmens \u00fcber die Niederlassung in seiner N\u00e4he informiert werden. Dadurch wird der Kunde dazu ermutigt, von einer Online-Bestellung zu einem lokalen Einkauf \u00fcberzugehen.Die B\u00fcndelung von Kundeninformationen kann Verbesserungen in der Kundenkommunikation und im Service-Portfolio erreichen.Es ist absehbar, dass in Zukunft Innovationen wie Pick&amp;Go, Beacon-Tracking, Augmented Reality und KI-unterst\u00fctzte Warenempfehlungen eine gr\u00f6\u00dfere Rolle bei der personalisierten Kundenbetreuung spielen werden.Diese Innovationen tragen zus\u00e4tzlich dazu bei, die Kundenprofile mit weiteren Daten anzureichern, um eine noch pr\u00e4zisere Personalisierung der Kundenansprache zu erm\u00f6glichen. Andererseits profitieren diese Innovationen aber auch von dem zentralen Kundendaten-Repository und erm\u00f6glichen ma\u00dfgeschneiderte Dienstleistungen f\u00fcr die Kundschaft.  CX Week 2024. Webseminar-Serie on Demand zu Datenmanagement, Marketing, Commerce, Vertrieb und Service! 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